Die Ampel-Frak­tio­nen hat­ten es in der Hand: Sie hät­ten – gemein­sam mit
uns – einen muti­gen Schritt für Rhein­land-Pfalz nach vor­ne gehen kön­nen,
statt­des­sen legen sie den Rück­wärts­gang ein. Der zwei­te
Nach­trags­haus­halt atmet den Geist der Ver­gan­gen­heits­be­wäl­ti­gung und die
Regie­rungs­par­tei­en haben es nicht geschafft, ihm in der heu­ti­gen Debat­te
neu­es Leben ein­zu­hau­chen“, resul­tie­ren die CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten
Gui­do Ernst und Horst Gies, im Anschluss an die Abstim­mung.

Die Coro­na-Pan­de­mie hat die Ver­säum­nis­se der maß­geb­lich von der SPD
bestimm­ten Lan­des­po­li­tik der zurück­lie­gen­den Jah­re in aller Klar­heit
offen­ge­legt. Vie­le Pro­ble­me der Lan­des­po­li­tik sind nicht Coro­na-bedingt,
son­dern der fal­schen Schwer­punkt­set­zung in der Ver­gan­gen­heit geschul­det.
Das soll nun kaschiert wer­den. Breit­band­in­fra­struk­tur, Bil­dung,
Inno­va­ti­on in der Wirt­schaft – in allen Berei­chen gibt es Pro­ble­me, die
die Lan­des­re­gie­run­gen über lan­ge Jah­re nicht ange­gan­gen sind.“

Die CDU-Land­tags­frak­ti­on hat über 30 Vor­schlä­ge gemacht, um wich­ti­ge
Wei­chen­stel­lun­gen vor­neh­men und ver­säum­te Inves­ti­tio­nen zügig nach­ho­len
zu kön­nen. Bei­spie­le:

- Inves­ti­tio­nen zur Pan­de­mie-Bekämp­fung in unse­ren Städ­ten und Dör­fern :
von SPD, FDP und Grü­ne abge­lehnt
— Inves­ti­tio­nen in die Digi­ta­le Bil­dung (Hard­ware und Soft­ware): von SPD, FDP und Grü­ne abge­lehnt
— Sofort­pro­gramm ‚Siche­re Schul­we­ge‘ : von SPD, FDP und Grü­ne abge­lehnt
— Hil­fen für Solo­selbst­stän­di­ge (Kul­tur­schaf­fen­de, Frei­be­ruf­ler und
ande­re Selbst­stän­di­ge) : von SPD, FDP und Grü­ne abge­lehnt
— Stand­ort­nach­teil für unse­re hei­mi­sche Wirt­schaft auf­lö­sen:
von SPD, FDP und Grü­ne abge­lehnt

Gies und Ernst: „Ins­ge­samt umfas­sen unse­re Vor­schlä­ge ein Volu­men von
rd. 345 Mio. €. Geld, das dem Land, sei­nen Bür­ge­rin­nen, Bür­gern, Jung
und Alt, gehol­fen hät­te.

Unser Anspruch ist es, eine Per­spek­ti­ve für Rhein­land-Pfalz zu schaf­fen
— nah an den Men­schen vor Ort, in den Städ­ten und Dör­fern, in den
Schu­len, bei den Fami­li­en, bei den Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mern,
bei den­je­ni­gen, die in die­ser Kri­se drin­gend Hil­fe und Unter­stüt­zung
brau­chen.“